Energiemanagement: AFNOR präsentiert die neuesten Entwicklungen der Norm ISO 50001 an der EM Strasbourg

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Als langjähriger Partner des Lehrstuhls für nachhaltige Entwicklung der EM Strasbourg Business School präsentierte die AFNOR-Gruppe am 16. Oktober 2018 in den Räumlichkeiten der Hochschule in Anwesenheit von Catherine Moutet, Leiterin von AFNOR Energies Ingénierie, und Pia Imbs, Verantwortliche des CSR-Lehrstuhls, die wichtigsten Änderungen der Norm ISO 50001 zum Energiemanagement in Unternehmen.

 

Nachhaltige Entwicklung: ein sehr proaktiver Lehrstuhl an der EM Strasbourg Business School

Im Kontext des Engagements der EM Strasbourg für die drei Werte (Vielfalt, Ethik und nachhaltige Entwicklung) nimmt der Lehrstuhl für nachhaltige Entwicklung und soziale Verantwortung der Unternehmen (CSR) einen ganz besonderen Platz ein. Unter der Verantwortung von Pia Imbs bringt der CSR-Lehrstuhl rund zehn Unternehmen* zusammen, betreibt Forschung und entwickelt die Lehre zu diesen Themen, die in Unternehmen immer wichtiger werden. Sie organisiert auch ein halbes Dutzend Seminare pro Jahr, in denen alle Aspekte der nachhaltigen Entwicklung behandelt werden.

Als Mitglied des Vorsitzes findet die AFNOR-Gruppe in der EM Strasbourg natürlich einen soliden Verbündeten bei der Förderung der mit der nachhaltigen Entwicklung verbundenen Anliegen. "Wir sind seit 8 Jahren Partner", sagt Pia Imbs, "mit einer konstruktiven Beziehung“. Einerseits profitiert AFNOR vom Resonanzboden der EM, um seinen Normen und deren Entwicklungen durch Vorlesungen und Informationsveranstaltungen vorzustellen, wie dies bei diesem Thema der Energieleistung (ISO 50001) der Fall ist. Auf der anderen Seite hat es den Studierenden bei mehreren Gelegenheiten auch die Möglichkeit gegeben, an der Ausarbeitung bestimmter Normen (ISO 26000 und die Entwicklung von ISO 14000) mitzuwirken. "Das ist für sie sowohl sehr konkret als auch eine große Verantwortung", sagt Pia Imbs.

*EDF; BDR Thermea; Idée Alsace; RéseauGDS; Schroll; L'Alsacienne de Restauration-Elior; AFNOR; Abrapa; Spie


 

Energiemanagement: Die Entwicklungen der Norm ISO 50001, die der EM Strasbourg vorgestellt wurde

Catherine Moutet, Leiterin von AFNOR Energies Ingénierie, gibt einen Überblick über die wichtigsten Grundsätze und Neuerungen dieser 2011 erschienenen Norm im Jahr 2018.

 

WAS WAR DIE ENTSTEHUNG DER ERSTEN VERSION DES ISO 50001 STANDARDS?

Auf der Geschäftsseite bestand ein echter Bedarf an einer Richtung, die in der Frage des Energiemanagements einzuschlagen war. Viele hatten sich die ISO 14001-Norm für Umweltmanagement zu eigen gemacht, aber sie war an sich kein Leitfaden für die Energiefrage. Die 2011 geborene ISO-Norm 50001 füllt eine Lücke in dieser wesentlichen Frage, indem sie eine Methodik für Organisationen, ob privat oder öffentlich, zur Verfügung stellt, die sich mit der Energieleistung ihrer Anlagen und Prozesse befasst.

 

WAS BEFÜRWORTET SIE?

Konkret ging es darum, einen langfristigen Ansatz innerhalb der Organisationen zu fördern, ausgehend von ihrem Management, mit einer Analyse ihres gegenwärtigen und zukünftigen Energieverbrauchs, der Identifizierung und Priorisierung von Einsparpotenzialen und der Umsetzung eines Aktionsplans mit geschulten Führungskräften. Eine neue Stelle wurde geboren: der "Energiemanager", der den Prozess intern steuert. Zwar ermutigt die Norm die Unternehmen, eine auf höchster Ebene betriebene Politik zu diesem Thema zu definieren, und gibt gute Praktiken weiter, aber sie legt keine numerischen Ziele fest.

 

WAS BRINGT DIE 2018ER VERSION DER ISO 50001 NORM?

Zunächst einmal ist anzumerken, dass jeder Standard alle 5 Jahre überprüft wird. Das ist also der Kontext, in dem wir uns befinden. Aus praktischer Sicht ermöglicht diese Entwicklung es der ISO 50001, den gemeinsamen Kern aller internationalen Managementsystem-Normen, die sogenannte "High Level Structure", zu übernehmen, um die Umsetzung und Überwachung der Einhaltung zu erleichtern. Sie integriert den Begriff der CSR noch besser und fordert die Unternehmen auf, allen Interessengruppen (Arbeitnehmer, Anwohner, lokale Behörden, Subunternehmer usw.) dem Energiemanagement mehr Gehör zu schenken. Außerdem ermutigt sie die Unternehmensleitung, über die Gesamtstrategie und die Positionierung des Unternehmens nachzudenken: "Ist es konsequent, bei meinem industriellen Prozess Energieeinsparungen vorzunehmen, wenn er dazu dient, Gegenstände herzustellen, die viel Energie verbrauchen? Wie lassen sich diese Objekte selbst weiterentwickeln? " Schließlich erlegt die Entwicklung der Norm die Verpflichtung auf, Verbesserungen in der Energieleistung nachzuweisen, indem sie genau gemessen und die Ergebnisse mit relevanten Indikatoren angezeigt werden.


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