Das BIP: Eine neue Form der internationalen Mobilität

Photo de groupe des étudiants du BIP

In diesem Jahr haben zehn Studierende der EM Strasbourg am allerersten Blended Intensive Program (BIP) der Hochschule teilgenommen. Höhepunkt des dreimonatigen Programms war eine erlebnisreiche Woche im spanischen Bilbao gemeinsam mit Studierenden aus Spanien und Finnland. Ein Blick auf diese innovative internationale Erfahrung, die in den Studienverlauf integriert ist und durch das Programm Erasmus+ unterstützt wird.

 

Mobilität neu gedacht

Diese erste Ausgabe des BIP brachte Studierende und Lehrende von drei Institutionen zu einem gemeinsamen Thema zusammen: authentische Führung und Nachhaltigkeit. Das Programm wurde gemeinsam mit der Mondragon Unibertsitatea in Spanien und der HAMK University of Applied Sciences in Finnland entwickelt und bietet ein innovatives hybrides Format, das eine Online-Lernphase mit einer einwöchigen Präsenzphase im Ausland verbindet.

Dank der finanziellen Unterstützung durch Erasmus+ eröffnet es Studierenden, die nicht für ein ganzes Jahr ins Ausland gehen können, einen leichter zugänglichen Weg zu internationaler Erfahrung. Für Jhoan, berufstätiger Student im vierten Jahr des Grande École-Programms, war das BIP eine Chance, mit der er nicht mehr gerechnet hatte:

"Ich dachte, dass ich wegen meines Studiums und meiner Arbeit keine Gelegenheit haben würde, an Erasmus teilzunehmen. Das BIP ist eine Brücke: eine Woche, die kulturelle Entdeckungen mit einer akademischen Erfahrung im Ausland verbindet."

 

Eine Woche voller Lernen und Begegnungen

In Bilbao wechselten sich Lehrveranstaltungen von Dozierenden der drei Institutionen, Stadtbesichtigungen, interkulturelle Gruppenarbeiten, Afterwork-Veranstaltungen und ein Ausflug in die Natur ab.

Die Erfahrung ging weit über den akademischen Rahmen hinaus: Konfrontiert mit anderen Denk- und Lehrweisen erweiterten die Studierenden ihren Blick auf die Berufswelt. „Eine gute Führungskraft zu sein bedeutet nicht, darüber nachzudenken, was gut für einen selbst ist, sondern was gut für die Gesellschaft und für andere ist“, berichtet Jhoan. Die Inhalte haben Eindruck hinterlassen: „Alles klingt noch sehr klar nach, ich brauche meine Notizen fast gar nicht“, bestätigt Sabrina, Studentin im vierten Jahr des Grande École-Programms. Auch die geknüpften Kontakte bleiben bestehen:

"Mit neuen internationalen Kontakten zurückzukommen, war eine meiner Erwartungen, seit das Programm vorgestellt wurde – und sie wurde erfüllt."

 

Eine Erfahrung, die weitergeht

Das BIP entspricht dem Bestreben der EM Strasbourg, unterschiedliche Formate der internationalen Mobilität anzubieten, die die klassischen Jahres- oder Semesteraustausche ergänzen. Es ist ein wertvoller Einstieg, um internationale Herausforderungen besser zu verstehen, das eigene Netzwerk zu erweitern und eine Vorstellung von Führung zu entwickeln, die in den Realitäten unserer Zeit verankert ist.

Im nächsten Jahr treffen sich die Studierenden zur nächsten Ausgabe in Finnland wieder. „Ich bin gespannt, was Finnland für uns bereithält – ich kann nur empfehlen, sich anzumelden“, sagt Sabrina.

Etudiants en plein cours lors du BIP

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